Warum du nicht satt wirst
Ich habe lange gedacht, dass das Problem beim Abnehmen Disziplin ist.
Dass man einfach „zu viel isst" – und sich mehr zusammenreißen müsste.
Aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto klarer wurde mir: So einfach ist es nicht.
Unser Körper hat ein ausgeklügeltes System, das regelt, wann wir essen und wann nicht.
Zwei zentrale Rollen spielen dabei:
🟢 Leptin – das Signal für Sättigung
🔴 Ghrelin – das Signal für Hunger
Im Idealfall funktioniert das reibungslos. Du hast Hunger → du isst → du wirst satt → Thema erledigt.
In der Realität sieht das bei vielen aber anders aus.
Man isst eine normale Mahlzeit – und hat kurze Zeit später wieder das Gefühl, etwas zu brauchen.
Nicht weil man schwach ist. Sondern weil das System dahinter kein klares „Stopp"-Signal sendet.
Was wirklich helfen kann – drei einfache Dinge:
💧 Ein Glas Wasser vor dem Essen trinken. Hilft dem Körper, sich vorzubereiten – und Hunger von Durst zu unterscheiden.
📵 Handy weglegen. Bildschirm aus. Wer nebenbei scrollt, isst automatisch mehr – das Gehirn bekommt gar nicht mit, was gerade passiert.
🍽️ Das Essen wirklich wahrnehmen. Den Geschmack. Die Textur. Das Gefühl im Bauch. Nicht als Ritual – sondern als bewusster Moment.
Sättigung funktioniert nicht nur über den Magen. Sie funktioniert über die Wahrnehmung. Und die braucht Zeit – und Aufmerksamkeit.
Mich würde interessieren:
Wann fällt es dir am meisten auf – dass du eigentlich schon genug gegessen hast, es aber nicht wirklich merkst? 👇
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